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IT für Kanzleien und Beratungsbetriebe

Mandantendaten schützen, ohne den Kanzleialltag zu bremsen.

Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsanwaltskanzleien, Notariate und Unternehmensberatung arbeiten täglich mit Daten, die besonderen Schutz brauchen. Wir bauen Netzwerke, Zugriffskonzepte und Backups, die auf genau diesen Alltag ausgelegt sind.

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IT für Kanzleien und Beratungsbetriebe
Kurz beantwortet

Wie schützt eine Kanzlei Mandantendaten technisch vor unbefugtem Zugriff?

Mandantendaten gehören zu den sensibelsten Informationen, die eine Kanzlei verarbeitet, und Verschwiegenheitspflicht ist am Ende eine Frage der technischen Umsetzung, nicht nur des guten Willens. Dazu gehören Zugriffsrechte, die sich an Mandaten statt an der ganzen Kanzlei orientieren, eine Protokollierung, die nachvollziehbar macht, wer wann auf welche Akte zugegriffen hat, und eine Verschlüsselung von Daten auf Servern, in der Cloud und auf mobilen Geräten. NDVDL baut für Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsanwaltskanzleien und Beratungsbetriebe in Wien, Niederösterreich und der Slowakei Netzwerke und Zugriffskonzepte, die genau darauf ausgelegt sind. Eine technische Lösung ersetzt dabei keine rechtliche Prüfung der Anforderungen an eine bestimmte Kanzlei, schafft aber die Grundlage, auf der diese Anforderungen umgesetzt werden.

Typische Probleme

Was in Kanzleien technisch schiefgeht

Vier Muster, die in Steuerkanzleien, Beratungsbüros und Rechtsanwaltskanzleien immer wieder auftauchen.

E-Mail als Dateiaustausch mit Mandanten

Unterlagen, Belege und Verträge werden per E-Mail-Anhang hin- und hergeschickt, oft unverschlüsselt und ohne Nachweis, wer sie wann erhalten hat. Landet eine Akte im falschen Postfach, lässt sich das im Nachhinein kaum mehr korrigieren.

Phishing und Rechnungsbetrug gezielt gegen Kanzleien

Kanzleien werden gezielt angegriffen, weil sie Zugriff auf Mandantengelder, Steuerdaten und vertrauliche Unterlagen haben. Gefälschte Rechnungen und E-Mails, die wie interne Anfragen aussehen, sind auf normale Spamfilter nicht ausgelegt.

Zugriff nicht nach Mandat getrennt

Häufig sieht jeder Mitarbeiter jede Akte, unabhängig davon, ob er am Mandat arbeitet. Bei einer Prüfung oder einem Verdachtsfall lässt sich dann nicht nachweisen, wer wann worauf zugegriffen hat.

Ausfall genau zu Frist- oder Bilanzterminen

Ein Serverausfall oder ein Ransomware-Vorfall kurz vor einer Abgabefrist trifft eine Kanzlei anders als andere Betriebe, weil die Frist selbst nicht verhandelbar ist. Ohne funktionierendes Backup steht dann die ganze Kanzlei still, nicht nur ein Arbeitsplatz.

Was wir aufbauen

IT-Infrastruktur für Kanzleien und Beratung

Sechs Bausteine, die sich direkt aus dem Kanzleialltag ergeben.

Firewall und E-Mail-Sicherheit

Eine Firewall und E-Mail-Sicherheit, die auf Phishing, gefälschte Rechnungen und Anhänge mit Schadsoftware ausgelegt ist, statt nur auf klassischen Spam. Das reduziert das Risiko, gezielt über eine E-Mail kompromittiert zu werden.

Zugriffskonzepte pro Mandat

Rechte werden pro Mandat statt pauschal für die ganze Kanzlei vergeben, inklusive Protokollierung, wer wann auf welche Akte zugegriffen hat. Das schafft Nachvollziehbarkeit, ohne den Arbeitsablauf zu verkomplizieren.

Sicherer Dateiaustausch mit Mandanten

Statt sensible Unterlagen per E-Mail-Anhang zu verschicken, richten wir einen Weg ein, über den Mandanten Dokumente sicher hochladen und abrufen können. Das schließt eine der häufigsten Schwachstellen im Kanzleialltag.

VPN und Mehrfaktor-Authentifizierung

Für Homeoffice und mobiles Arbeiten bauen wir einen abgesicherten Zugang ins Kanzleinetz mit Mehrfaktor-Authentifizierung auf. So bleibt der Zugriff auf die Kanzleisoftware auch außerhalb der Kanzlei nachvollziehbar geschützt.

Anbindung von Kanzleisoftware und Schnittstellen

Bestehende Kanzleisoftware und Schnittstellen zu Behörden binden wir ins Netzwerk ein, ohne den täglichen Ablauf zu unterbrechen. Welche Systeme im Detail zum Einsatz kommen, hängt von der jeweiligen Kanzlei ab.

Serverinfrastruktur, Backup und Archivierung

Wir beraten, ob ein eigener Server oder eine Cloud-Lösung zur Kanzlei passt, und richten Backups ein, die sich an Aufbewahrungsfristen orientieren. Im Ernstfall lassen sich Akten und Mandantendaten daraus wiederherstellen.

Typische Projekte

So sehen Projekte in Kanzleien aus

Drei Zuschnitte, wie sie in der Praxis häufig vorkommen.

01

Steuerkanzlei mit Homeoffice-Bedarf

Eine Steuerkanzlei möchte, dass Mitarbeiter zeitweise von zuhause aus arbeiten können, ohne dass die Kanzleisoftware offen im Internet steht. Wir richten einen VPN-Zugang mit Mehrfaktor-Authentifizierung ein und stimmen ihn mit der bestehenden Software ab.

02

Wirtschaftsprüfungs- oder Beratungsbüro mit mehreren Mandaten parallel

Mehrere Prüfer oder Berater arbeiten gleichzeitig an unterschiedlichen Mandaten und brauchen getrennte Zugriffsrechte. Wir bauen ein Zugriffskonzept pro Mandat auf, inklusive Protokollierung, und segmentieren das Netzwerk entsprechend.

03

Notariat oder Rechtsanwaltskanzlei mit hohem Archivierungsbedarf

Urkunden und Akten müssen über lange Zeiträume sicher aufbewahrt werden, auch nach Abschluss eines Mandats. Wir setzen ein Backup- und Archivierungskonzept auf, das Verschlüsselung und die geltenden Aufbewahrungsfristen berücksichtigt.

Bereit, die IT Ihrer Kanzlei abzusichern?

Schreiben Sie uns oder rufen Sie an, wir sehen uns Ihre bestehende Infrastruktur an und zeigen, wo sie am dringendsten nachgebessert werden sollte.

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Häufige Fragen

Fragen von Kanzleien zu IT und Datenschutz

Was Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Anwälte und Berater uns am häufigsten fragen.

Über Zugriffsrechte, die pro Mandat statt für die ganze Kanzlei vergeben werden, kombiniert mit einer Protokollierung jedes Zugriffs. So sieht nur, wer am Mandat arbeitet, die zugehörige Akte, und ein Zugriff außerhalb dieses Kreises lässt sich im Nachhinein nachvollziehen.

Weil sie Zugriff auf Mandantengelder, Steuerdaten und vertrauliche Unterlagen haben, was sie für Angreifer besonders interessant macht. Gefälschte Rechnungen oder E-Mails, die wie eine interne Anfrage der Geschäftsleitung aussehen, zielen genau auf diesen Zugriff ab.

Statt Dokumente als E-Mail-Anhang zu verschicken, laden Mandanten und Kanzlei sie über einen abgesicherten Zugang hoch und ab. Das verhindert, dass sensible Unterlagen unverschlüsselt im Postfach liegen oder an eine falsche Adresse gehen.

Beides ist möglich, die richtige Wahl hängt von der Größe der Kanzlei, den genutzten Programmen und dem gewünschten Serverstandort ab. Wir prüfen die bestehende Infrastruktur und zeigen, welche Variante zum jeweiligen Betrieb passt.

Sicher wird es durch einen VPN-Zugang mit Mehrfaktor-Authentifizierung, statt die Kanzleisoftware direkt offen im Internet erreichbar zu machen. Ohne diesen Zugang bleibt jeder Laptop im Homeoffice ein mögliches Einfallstor.

Wenn NDVDL die IT-Infrastruktur einer Kanzlei betreut, verarbeitet das auch personenbezogene und mandantenbezogene Daten mit, was dokumentiert werden muss. Wir unterstützen dabei, die technischen und organisatorischen Maßnahmen zu dokumentieren, die rechtliche Bewertung selbst bleibt bei der Kanzlei oder ihrem Rechtsbeistand.

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