Datenschutz in der Planung

Datenschutz ist bei uns Technik, nicht nur ein Vertragskapitel

Videoüberwachung, Netzwerk und Datenhaltung planen wir so, dass Ihre Verarbeitung von Anfang an sauber aufgesetzt ist. Die rechtliche Bewertung überlassen wir Ihrer Anwältin oder Ihrem Datenschutzbeauftragten — und arbeiten mit ihnen zusammen.

Kein Newsletter, kein Spam — Ihre Anfrage geht direkt an unser Team.

  • Direkter Draht zu Ihrem Techniker
  • Betrieb inklusive Hardware-Tausch
  • Für Ihren Betrieb geplant und gebaut
+43 800 007075
Wo Datenschutz technisch anfällt

Drei Stellen, an denen Datenschutz in der Technik entschieden wird

Nicht im Vertrag, sondern in der Konfiguration: Hier legen wir fest, was Ihre Verarbeitung sauber macht.

Videoüberwachung

Kameras sind der Bereich, in dem Datenschutz am schnellsten sichtbar wird — und am schnellsten schiefgeht, wenn er nicht mitgeplant ist.

  • Speicherfristen technisch umgesetzt, inklusive automatischer Löschung
  • Zugriffsrechte je Rolle vergeben und nachvollziehbar dokumentiert
  • Kennzeichnung der überwachten Bereiche nach Vorgabe Ihrer Rechtsberatung
  • Bereiche, die bewusst ausgespart bleiben — etwa Pausenräume, Nachbargrundstücke oder der öffentliche Gehweg

Netzwerk

Auch ohne Kamera läuft in jedem Betrieb Datenverkehr über Personen — Zugänge, Zeiterfassung, Kundendaten. Das Netzwerk entscheidet, wer davon etwas sieht.

  • Protokollierung von Zugriffen, damit nachvollziehbar bleibt, wer wann worauf zugegriffen hat
  • Zugriffskontrolle je Nutzer und Gerät statt eines offenen Netzes für alle
  • Segmentierung, damit sensible Daten nicht im selben Segment wie die restliche Büro-IT liegen

Datenhaltung

Wo Daten liegen und wie sie gesichert werden, ist eine technische Entscheidung — die wir mit Ihnen gemeinsam treffen, bevor der erste Datensatz gespeichert wird.

  • Speicherort innerhalb Europas, von Ihnen nachvollziehbar
  • Sicherung nach einem dokumentierten Backup-Konzept
  • Löschkonzept mit klar definierten, technisch umgesetzten Fristen
Unser Vorgehen

Wie Datenschutz in unsere Projekte einfließt

Ein Ablauf, den wir in jedem Projekt so einhalten — nachvollziehbar an dem, was Sie am Ende in der Hand haben, nicht an einem Siegel.

  1. 01

    Wir fragen vor der Planung, welche personenbezogenen Daten überhaupt anfallen

    Bevor eine Kamera hängt oder ein Server steht, klären wir, welche Daten entstehen, wer sie braucht und wozu — das bestimmt die gesamte technische Auslegung.

  2. 02

    Speicherfristen, Zugriffsrechte und Kennzeichnung legen wir vor der Installation fest

    Diese Punkte sind Teil der Planung, nicht der Nachbesserung. Sie werden konfiguriert, bevor das System live geht.

  3. 03

    Netzwerke trennen wir so, dass sensible Daten nicht offen mitlaufen

    Kamera-, Zutritts- und Bürosysteme liegen in eigenen Segmenten — ein kompromittiertes Gerät reißt nicht automatisch alle Daten mit.

  4. 04

    Löschkonzepte dokumentieren wir schriftlich und übergeben sie Ihnen

    Was gelöscht wird, wann und wie, steht schwarz auf weiß — nachvollziehbar für Sie, Ihre Anwältin oder eine Prüfung.

  5. 05

    Bei rechtlich strittigen Fragen holen wir gemeinsam fachliche Prüfung dazu

    Sobald es um Auslegung statt Umsetzung geht, ziehen wir mit Ihnen eine Anwältin oder einen Datenschutzbeauftragten hinzu — vor der Installation, nicht danach.

Klare Abgrenzung

Wo wir aufhören und Ihre Rechtsberatung übernimmt

Wir sind kein Rechtsberater und kein externer Datenschutzbeauftragter. Wir treffen keine rechtliche Bewertung Ihrer Verarbeitungen, keine Risikoanalyse und keine verbindliche Auskunft. Was wir liefern, ist eine technische Umsetzung, die eine rechtliche Prüfung erleichtert statt erschwert.

Das setzen wir technisch um

  • Speicherfristen, Zugriffsrechte und Löschkonzepte konfigurieren und dokumentieren
  • Netzwerke und Datenhaltung so aufbauen, dass sie einer Prüfung standhalten
  • Technische Fragen zu Kameras, Servern und Zugängen direkt beantworten

Dafür verweisen wir an die richtige Fachstelle

Ob eine Verarbeitung zulässig ist, welche Fristen rechtlich gelten oder ob Sie einen Datenschutzbeauftragten bestellen müssen — das entscheiden Ihre Anwältin oder Ihr Datenschutzbeauftragter. Wir arbeiten mit ihnen zusammen und setzen um, was sie vorgeben.

Häufige Fragen

Was Betriebsleiter uns zu Datenschutz wirklich fragen

Sechs Fragen, die in fast jedem Projekt mit Kameras oder Kundendaten aufkommen.

Das hängt von Ihrer Betriebsgröße und der Art der Verarbeitung ab — eine rechtliche Einschätzung, die wir nicht treffen. Wir empfehlen dazu eine Anwältin oder einen Datenschutzbeauftragten und setzen technisch um, was daraus folgt.

Das ist eine rechtliche Frage ohne pauschale Antwort — wir nennen hier bewusst keine Frist. Welche Speicherdauer für Sie zulässig ist, klärt Ihre Rechtsberatung; wir richten die automatische Löschung technisch danach aus.

Auch das ist eine rechtliche Frage, die wir nicht beantworten. Technisch setzen wir jede Vorgabe um — inklusive der Bereiche, die bewusst aus dem Kamerabild ausgespart bleiben müssen.

Der Speicherort liegt innerhalb Europas und ist für Sie nachvollziehbar — wo genau, legen wir gemeinsam mit Ihnen fest.

Zugriffsrechte vergeben wir je Rolle, nicht pauschal — und dokumentieren, wer worauf zugreifen kann.

Nichts an unserer Rolle: Wir setzen technisch um, was Ihre Rechtsberatung vorgibt, und stimmen uns direkt mit ihr ab, statt Sie zwischen zwei Anlaufstellen hin- und herzuschicken.

Datenschutz von Anfang an mitgeplant statt nachträglich repariert

Beschreiben Sie uns Ihre Situation — wir sagen Ihnen, was technisch dazugehört, und verweisen an die richtige Fachstelle, wo es rechtlich wird.

Kein Newsletter, kein Spam — Ihre Anfrage geht direkt an unser Team.