Single Sign-On
Auch bekannt als: SSO
Single Sign-On (SSO) ermöglicht eine einzige Anmeldung, mit der Nutzer auf mehrere verschiedene Systeme zugreifen können, ohne sich erneut einzuloggen.
Single Sign-On (SSO) löst ein alltägliches Problem: Statt für jede Anwendung ein eigenes Konto mit eigenem Passwort zu verwalten, meldet sich ein Nutzer einmal bei einem zentralen Identitätsanbieter an. Dieser bestätigt anderen angebundenen Systemen, wer sich anmeldet, sodass keine weitere Eingabe von Zugangsdaten nötig ist.
In der Praxis meldet sich ein Mitarbeiter morgens einmal an, etwa am PC oder über ein Anmeldeportal, und hat danach Zugriff auf E-Mail, interne Anwendungen und angebundene Cloud-Dienste, ohne erneut Zugangsdaten einzugeben. Im Hintergrund läuft dafür meist ein Protokoll wie SAML oder OpenID Connect, das die Anmeldung zwischen den Systemen bestätigt.
Vorteil und Risiko liegen nah beieinander: Weniger Passwörter, die Mitarbeiter sich merken oder wiederverwenden müssen, und eine zentrale Stelle, an der Zugriff bei einem Austritt sofort gesperrt werden kann. Zugleich hat, wer das zentrale Konto kompromittiert, damit auf einen Schlag Zugriff auf alle angebundenen Systeme, nicht nur auf eines.
Was das im Betrieb heißt
Für Betriebe mit mehreren Cloud-Diensten reduziert SSO die Zahl der Passwörter, die Mitarbeiter verwalten müssen, deutlich, sollte aber immer mit einer zusätzlichen Absicherung des zentralen Kontos kombiniert werden, etwa einem zweiten Faktor bei der Anmeldung. Fehlt diese Absicherung, wird aus der Erleichterung schnell ein einzelner kritischer Angriffspunkt. NDVDL setzt SSO bei Systemintegrationsprojekten für Betriebe in Wien, Niederösterreich und der Slowakei entsprechend ein.
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