Wie Abrechnung nach Aufwand wirkt
Beim Stundenmodell entsteht Aufwand erst, wenn etwas passiert. Das ist ehrlich kalkuliert und für kleine Betriebe mit unkritischer IT oft ausreichend: Wer drei Arbeitsplätze hat und einen Tag ohne Dateizugriff überstehen würde, muss keine dauerhafte Betreuung finanzieren.
Der Haken liegt im Anreiz. Vorbeugende Arbeit — Aktualisierungen einspielen, Backups prüfen, Protokolle ansehen — verursacht Kosten, ohne dass ein sichtbares Problem gelöst wird. Genau diese Posten werden deshalb regelmäßig verschoben, und zwar von beiden Seiten: Der Kunde will keine Rechnung ohne Anlass, der Dienstleister will keine Diskussion darüber. Nach zwei Jahren ist der Zustand der IT dann das Ergebnis dieser Aufschübe.
- Passt bei wenigen Arbeitsplätzen und unkritischen Abläufen
- Keine laufenden Fixkosten, dafür keine zugesagte Verfügbarkeit
- Vorbeugung fällt strukturell hinten runter