Glasfaser
Auch bekannt als: Lichtwellenleiter · LWL · Fiber
Glasfaser ist ein Übertragungsmedium, das Daten als Lichtsignale durch eine hauchdünne Glasfaser statt als elektrische Signale durch Kupfer schickt.
Glasfaser überträgt Daten als Lichtimpulse durch einen dünnen Glaskern, statt als elektrische Signale durch Kupferadern. Sie existiert, weil Licht über deutlich größere Distanzen ohne nennenswerten Signalverlust läuft als Strom in Kupferkabeln und zudem unempfindlich gegen elektromagnetische Störungen ist.
In der Praxis unterscheidet man Multimode-Fasern, meist orange oder aqua ummantelt, für Strecken innerhalb eines Gebäudes oder Campus, und Singlemode-Fasern, meist gelb, für längere Strecken zwischen Gebäuden oder Standorten. An beiden Enden sitzen Stecker, die in ein SFP-Modul im Switch eingesetzt werden.
Ein Missverständnis ist, Glasfaser generell als schneller anzusehen: Für kurze Strecken innerhalb eines Büros liefert Cat-6a-Kupferkabel dieselbe Bandbreite, günstiger und ohne empfindliche Steckverbinder. Ihre eigentliche Stärke zeigt Glasfaser bei größeren Distanzen und bei Strecken mit hohem Störpotenzial, etwa entlang von Starkstromleitungen.
Was das im Betrieb heißt
Für einen Betrieb wird Glasfaser meist dann relevant, wenn zwei Gebäude oder Hallen verbunden werden müssen, etwa Bürogebäude und Lager, oder wenn eine Kupferstrecke regelmäßig durch elektrische Störungen beeinträchtigt wird.
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