WireGuard
WireGuard ist ein modernes VPN-Protokoll, das mit deutlich weniger Code und festgelegten Verschlüsselungsverfahren auskommt als ältere Verfahren wie IPsec.
WireGuard ist ein Protokoll für verschlüsselte Netzwerkverbindungen, das im Linux-Kern selbst verankert ist und bewusst auf Auswahlmöglichkeiten verzichtet: Es gibt genau einen Satz kryptografischer Verfahren statt einer Aushandlung zwischen Dutzenden Varianten. Der Verbindungsaufbau kommt dadurch mit wenigen Nachrichten aus, und die Konfiguration besteht im Kern aus einem Schlüsselpaar je Gegenstelle.
Im Betrieb heißt das: schnellere Verbindungsaufnahme, weniger Konfigurationsfehler und ein Verhalten, das mobilen Geräten entgegenkommt — ein Wechsel von WLAN auf Mobilfunk bricht die Verbindung nicht ab, weil die Zuordnung über Schlüssel statt über die IP-Adresse läuft. Für Homeoffice-Zugänge und die Anbindung kleiner Standorte ist das der spürbare Unterschied zu klassischen Einwahllösungen.
Die Grenzen sind ebenso klar: WireGuard bringt keine Benutzerverwaltung mit. Wer Zugänge einzelnen Mitarbeitern zuordnen, beim Austritt sperren und mit einem zweiten Faktor absichern will, braucht eine Schicht darüber — meist die Firewall oder eine Zugangslösung. Und wie bei jedem VPN gilt: Die Verbindung ist verschlüsselt, aber nicht automatisch eingeschränkt. Wer drin ist, sollte nur das erreichen, was er braucht.
Was das im Betrieb heißt
Viele Betriebe schleppen VPN-Zugänge mit, die niemand mehr zuordnen kann — alte Zertifikate, ausgeschiedene Mitarbeiter, ein Sammelzugang für den Anlagenbauer. NDVDL richtet Standort- und Homeoffice-Verbindungen mit klarer Rechtetrennung ein und dokumentiert, welcher Zugang wem gehört.
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Wir schauen uns an, wie es bei Ihnen tatsächlich aussieht — und sagen ehrlich, ob etwas zu tun ist.
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