Das Gebäude entscheidet, bevor ein Kabel verlegt ist
Bei einer Neuverkabelung zählt zuerst die Bausubstanz: In einem Neubau mit vorbereiteten Leerrohren verläuft ein Kabel in Minuten, in einem Altbau mit massiven Wänden braucht dieselbe Strecke Stemmarbeiten, Durchbrüche und oft eine Abstimmung mit dem Brandschutz.
Auch die Anzahl der Etagen und Netzwerkdosen wirkt sich direkt aus, nicht linear, sondern über die Wege dazwischen: Zehn Dosen auf einer Etage sind planbar, zehn Dosen verteilt über drei Etagen mit wenigen vorhandenen Steigleitungen bedeuten deutlich mehr Aufwand pro Dose.
- Gebäudealter und vorhandene Kabelwege
- Anzahl der Netzwerkdosen und Etagen
- Brandabschnitte und notwendige Durchbrüche
- Kupfer oder Glasfaser zwischen mehreren Gebäuden