Kostenfaktoren

Was kostet ein Firmennetzwerk

Kein Pauschalpreis, aber klare Kostentreiber: So setzt sich der Aufwand für Planung, Verkabelung und aktive Technik zusammen.

Kurz beantwortet

Was kostet ein Firmennetzwerk?

Ein Firmennetzwerk hat keinen festen Preis pro Arbeitsplatz oder Quadratmeter, weil der Aufwand vom Gebäude abhängt: wie alt der Bau ist, ob es vorhandene Kabelwege gibt, wie viele Brandabschnitte durchbrochen werden müssen, wie viele Dosen und Switches gebraucht werden. Dazu kommt aktive Technik wie PoE-fähige Switches für Kameras und Access Points sowie ein Serverschrank mit ausreichender Stromversorgung. NDVDL sieht sich die Situation vor Ort an und nennt danach einen Preis, der zur tatsächlichen Bausubstanz passt – nicht zu einer generischen Fläche. Wer vorab eine Zahl verspricht, hat entweder die Wände nicht gesehen oder lässt später Posten weg.

Das Wichtigste in vier Punkten

  • Der größte Kostentreiber ist meist das Gebäude selbst: Alter, vorhandene Kabelwege und die Zahl der Brandabschnitte, die durchbrochen werden müssen.
  • PoE-Bedarf für Kameras und Access Points bestimmt, welche Switches überhaupt in Frage kommen – nicht die reine Portzahl.
  • Arbeit im laufenden Betrieb, etwa am Wochenende, treibt den Aufwand unabhängig von der verlegten Kabellänge.
  • Planung, Messprotokolle und Dokumentation fehlen in vielen günstigen Angeboten – und genau das macht zwei Angebote unvergleichbar.
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Das Gebäude entscheidet, bevor ein Kabel verlegt ist

Bei einer Neuverkabelung zählt zuerst die Bausubstanz: In einem Neubau mit vorbereiteten Leerrohren verläuft ein Kabel in Minuten, in einem Altbau mit massiven Wänden braucht dieselbe Strecke Stemmarbeiten, Durchbrüche und oft eine Abstimmung mit dem Brandschutz.

Auch die Anzahl der Etagen und Netzwerkdosen wirkt sich direkt aus, nicht linear, sondern über die Wege dazwischen: Zehn Dosen auf einer Etage sind planbar, zehn Dosen verteilt über drei Etagen mit wenigen vorhandenen Steigleitungen bedeuten deutlich mehr Aufwand pro Dose.

  • Gebäudealter und vorhandene Kabelwege
  • Anzahl der Netzwerkdosen und Etagen
  • Brandabschnitte und notwendige Durchbrüche
  • Kupfer oder Glasfaser zwischen mehreren Gebäuden
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Was an aktiver Technik dazukommt

Kabel sind nur die halbe Miete. Wie viele Switches gebraucht werden und welche Bauart, hängt davon ab, was daran hängt: Reine Büroarbeitsplätze brauchen andere Switches als Kameras und WLAN-Access-Points, die über PoE mit Strom versorgt werden.

Dazu kommt der Serverschrank – Platz, Belüftung und eine Stromversorgung, die auch bei einem kurzen Stromausfall nicht sofort alles lahmlegt. Wird ein bestehender Schrank mitgenutzt oder neu aufgebaut, ändert das den Aufwand spürbar.

  • Anzahl und Bauart der Switches
  • PoE-Bedarf für Kameras und Access Points
  • Serverschrank und Platzierung
  • Stromversorgung und Absicherung
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Was den Aufwand vervielfacht, ohne dass mehr Kabel verlegt wird

Zwei Netzwerke mit identischer Kabellänge können völlig unterschiedlich aufwendig sein. Wenn während der Arbeiten der Betrieb weiterlaufen muss, verlagert sich die Arbeit auf Abende oder Wochenenden – die Kabel bleiben gleich lang, der Aufwand steigt trotzdem.

Auch eine bestehende Altanlage, die erst abgebaut werden muss, oder fehlende Beschriftung und Dokumentation der alten Verkabelung verlängern ein Projekt, bevor überhaupt ein neues Kabel liegt.

  • Arbeiten im laufenden Betrieb statt im Stillstand
  • Abbau und Entsorgung der Altanlage
  • Fehlende oder veraltete Dokumentation der Bestandsverkabelung
  • Zugänglichkeit von Kabelwegen und Schächten
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Was in billigen Angeboten fehlt – und später teuer wird

Ein Angebot, das nur Material und Verlegung auflistet, wirkt günstig, weil es Posten weglässt, die trotzdem anfallen: eine saubere Planung vor der ersten Bohrung, Messprotokolle, die belegen, dass jede Leitung die geforderte Kategorie tatsächlich einhält, und die Konfiguration der aktiven Geräte statt der bloßen Lieferung.

Ohne Dokumentation und Beschriftung weiß in einem Jahr niemand mehr, welches Kabel wohin führt – die nächste Störungssuche oder Erweiterung kostet dann doppelt. Eine kurze Einweisung der eigenen IT oder des Hausmeisters gehört ebenso dazu wie die Übergabe der Messprotokolle.

  • Planung vor der Ausführung
  • Messprotokolle je Leitung
  • Konfiguration statt reiner Lieferung
  • Dokumentation und Beschriftung
  • Einweisung nach Abschluss

Wann sich der Aufwand lohnt

Eine saubere Planung und Dokumentation kosten beim Angebot mehr als eine reine Materiallieferung, sparen aber jede spätere Störungssuche und jede Erweiterung. Bei einem kleinen, unveränderten Standort mit wenigen Dosen reicht oft ein einfacherer Aufbau. Sobald mehrere Gebäude, Kameras oder Access Points mit PoE dazukommen oder im laufenden Betrieb gearbeitet werden muss, zahlt sich eine Begehung vor dem Angebot aus – Pauschalpreise passen dann ohnehin nicht mehr.

Wie sieht das bei Ihnen aus?

Wir schauen uns Ihre Situation an und sagen ehrlich, welche Variante passt — auch wenn das die kleinere ist.

Netzwerk & Switching

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NDVDL sieht sich Ihre Situation vor Ort an und nennt danach einen Preis, der zu Gebäude und Anforderungen passt.

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Weil der Aufwand für ein Firmennetzwerk von der Bausubstanz abhängt, die sich erst bei einer Begehung zeigt: Kabelwege, Brandabschnitte, vorhandene Technik. Ein Pauschalpreis müsste entweder den ungünstigsten Fall einrechnen oder später Nachträge stellen. NDVDL sieht sich die Situation an und nennt danach einen Preis, der zur konkreten Situation passt.

Die Verbindung zwischen den Gebäuden – ob sie über Kupfer oder Glasfaser läuft und ob dafür ein neuer Kabelweg gegraben oder ein bestehender genutzt werden kann. Glasfaser überbrückt größere Distanzen störungsfrei, braucht aber andere Technik an beiden Enden.

Weil sie unterschiedliche Posten enthalten, auch wenn beide 'Netzwerkverkabelung' draufschreiben. Das eine Angebot kalkuliert Planung, Messprotokolle und Dokumentation ein, das andere nur Kabel und Arbeitszeit. Erst ein Blick auf die Einzelposten macht die Angebote vergleichbar.

Nicht immer – manchmal lässt sich intakte Bestandsverkabelung mitnutzen oder als Reserve liegen lassen. Ist sie aber undokumentiert, beschädigt oder blockiert neue Kabelwege, muss sie raus, bevor neu verlegt wird.

Weil nicht die Kabellänge den Aufwand bestimmt, sondern die Zeit, in der gearbeitet werden kann. Muss der Betrieb während der Arbeiten weiterlaufen, verschieben sich Arbeiten auf Abende oder Wochenenden, was Personal und Planung anders bindet als eine Arbeit im Stillstand.

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