IT-Sicherheit

SIEM

Auch bekannt als: Security Information and Event Management

Kurz erklärt

SIEM (Security Information and Event Management) sammelt Protokolldaten aus vielen Systemen zentral und wertet sie auf verdächtige Muster aus.

SIEM (Security Information and Event Management) sammelt Protokolldaten aus vielen Systemen – Firewall, Server, Anmeldedienste, Endgeräte – an einer zentralen Stelle und wertet sie gemeinsam aus. Der Zweck ist, Muster zu erkennen, die in den Protokollen eines einzelnen Systems nicht auffallen würden, etwa eine Anmeldung aus dem Ausland kurz nach einer fehlgeschlagenen Anmeldung im Büro.

In der Praxis liefern alle angebundenen Systeme laufend Protokolleinträge an das SIEM, das daraus Regeln oder statistische Auffälligkeiten ableitet und bei einem Treffer einen Alarm auslöst. Damit das funktioniert, muss jemand die Regeln pflegen und die Alarme auch tatsächlich prüfen – ein SIEM ohne diese laufende Arbeit produziert nur eine wachsende Menge ungelesener Meldungen.

Ein SIEM ist für viele kleine und mittlere Betriebe schlicht überdimensioniert: Der Aufwand, es einzurichten und rund um die Uhr auszuwerten, übersteigt oft den Nutzen bei nur einer Handvoll Systeme. Sinnvoll wird es, wenn mehrere Systeme mit sicherheitsrelevanten Protokollen zusammenlaufen müssen oder ein SIEM Teil einer bestehenden SOC-Betreuung ist.

Was das im Betrieb heißt

Für die meisten KMU-Betriebe ist ein eigenes SIEM erst dann sinnvoll, wenn genug unterschiedliche Systeme im Einsatz sind, deren Protokolle einzeln durchzusehen niemand mehr leisten kann. Ein Anzeichen, dass es fehlt, obwohl es gebraucht würde, ist ein Vorfall, bei dem die relevanten Protokolle existierten, aber niemand sie rechtzeitig zusammengeführt hat. NDVDL prüft ehrlich, ob ein SIEM im Einzelfall den Aufwand wert ist, oder ob einfachere zentrale Protokollierung reicht.

Ist das bei Ihnen sauber gelöst?

Wir schauen uns an, wie es bei Ihnen tatsächlich aussieht — und sagen ehrlich, ob etwas zu tun ist.

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